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#jok469

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Datum/Zeit
Date(s) — 8. Mai 2018
17:00 – 19:00

Ver­an­stal­tungs­ort
Abbe Cen­ter of Pho­to­nics

Thema

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Ab Mai 2018 wird das tra­di­tio­nelle JENAer Carl-Zeiss-Optik­kol­lo­quium als JENAer Optik­kol­lo­quium am Abbe Cen­ter of Pho­to­nics auf dem Beu­ten­berg Cam­pus Jena fort­ge­führt. Es ist wei­ter­hin offen für alle Inter­es­sier­ten aus For­schung, Wirt­schaft und Bil­dung und ver­steht sich als Forum für neue Tech­no­lo­gien rund um die Pho­to­nik. 

VORTRAG

3D Druck von komplexen Mikrooptiken — vom künstlichen Adlerauge zum kleinsten Mikroskopobjektiv der Welt

Prof. Dr. Harald Gies­sen › Uni­ver­si­tät Stutt­gart  

Zum Thema › Die Mikro­op­tik hat eine ganze Reihe von wich­ti­gen Anwen­dungs­be­rei­chen — man denke nur an Minia­tu­ren­do­skope, die aus der heu­ti­gen Medi­zin nicht mehr weg­zu­den­ken sind, aber auch an Strahl­for­mungs­op­ti­ken vor Laser­di­oden. 3D Druck mit­tels Fem­to­se­kun­den­la­ser und Zwei-Pho­to­nen­ab­sorp­tion ver­setzt uns seit kur­zem in die Lage, auch opti­sche Bau­ele­mente direkt nach dem Design am Com­pu­ter zu dru­cken, mit einer Auf­lö­sung bes­ser als 100 nm und einer hohen Genau­ig­keit und Repro­du­zier­bar­keit. Der Vor­trag stellt erste Ergeb­nisse vor und dis­ku­tiert die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten und Per­spek­ti­ven. Triplett-Mikro­sko­p­objek­tive von nur 100 µm Durch­mes­ser, die her­vor­ra­gende kor­ri­gierte Abbil­dungs­ei­gen­schaf­ten haben und in die Kanüle einer Spritze pas­sen, wer­den mit die­ser neuen Tech­no­lo­gie mög­lich.

Der Refe­rent › Harald Gies­sen stu­dierte von 1986 bis 1992 Phy­sik in Kai­sers­lau­tern und pro­mo­vierte 1995 am Opti­cal Sci­en­ces Cen­ter der Uni­ver­sity of Ari­zona. Nach Post­doc-Auf­ent­hal­ten am MPI in Stutt­gart 1996 und in Mar­burg von 1997–2000 hatte er von 2001–2004 eine C3-Pro­fes­sur in Bonn inne. Seit 2005 lei­tet er das 4. Phy­si­ka­li­sche Insti­tut an der Uni­ver­si­tät Stutt­gart mit dem The­men­schwer­punkt Ultra­schnelle Nanoop­tik. Er hatte Gast­pro­fes­su­ren in Inns­bruck, an der Uni­ver­sity of Syd­ney, in Peking sowie an am AStar und an der NTU in Sin­ga­pur inne. Er ist Co-Direk­tor des Stutt­gart Cen­ter of Pho­to­nics Engi­nee­ring SCoPE sowie Edi­tor bei der Zeit­schrift Nature Light Sci­ence & App­li­ca­ti­ons. Er erhielt 2012 einen ERC Advan­ced Grant für seine Arbei­ten zur Nano­pho­to­nik und Plas­mo­nik.

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Das JENAer Optik­kol­lo­quium wird unter­stützt von: Carl Zeiss AG, Ernst-Abbe-Hoch­schule Jena, Fraun­ho­fer-Insti­tut für Ange­wandte Optik und Fein­me­cha­nik, Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, JENOPTIK AG, Leib­niz-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Tech­no­lo­gien e.V. Ver­an­stal­ter ist Opto­Net e.V.

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Anfahrt & Park­mög­lich­kei­ten
Am Beu­ten­berg Cam­pus ste­hen nur sehr begrenzt Park­flä­chen zur Ver­fü­gung. Bitte nut­zen Sie öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel. Vom Stadt­zen­trum fah­ren die Bus­li­nien 10, 11 und 12 zum Beu­ten­berg Cam­pus.

Die nächste Ver­an­stal­tung fin­det am 19. Juni 2018 statt. 
Zur Ver­an­stal­tungs­seite »

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HISTORIE

Das JENAer Optik­kol­lo­quium geht auf eine Ver­an­stal­tungs­reihe der Jenaer Zeiss Werke zurück, die 1971 zunächst zur Wei­ter­bil­dung der Mit­ar­bei­ter ins Leben geru­fen wurde. Durch die Gewin­nung hoch­ka­rä­ti­ger Refe­ren­ten ent­wi­ckelte es sich schnell zu einem wich­ti­gen Dis­kus­si­ons­fo­rum der füh­ren­den Optik­ex­per­ten des Lan­des.
Nach 1989 wurde das Kol­lo­quium in Zusam­men­ar­beit mit dem Insti­tut für Ange­wandte Optik der Uni­ver­si­tät Jena, ver­tre­ten durch Prof. Kowar­schik, wei­ter­ge­führt und gewann durch die Betei­li­gung füh­ren­der Wis­sen­schaft­ler und Unter­neh­men und die Koope­ra­tion u.a. mit dem Fraun­ho­fer IOF und dem Leib­niz IPHT wei­ter an Bedeu­tung. 

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