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Datum/Zeit
Date(s) — 15. März 2022
17:00 – 19:00

Thema

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Seit Mai 2018 fin­det das tra­di­tio­nelle JENAer Carl-Zeiss-Optik­kol­lo­quium als JENAer Optik­kol­lo­quium am Abbe Cen­ter of Pho­to­nics auf dem Beu­ten­berg Cam­pus Jena statt. Es ist offen für alle Inter­es­sier­ten aus For­schung, Wirt­schaft und Bil­dung und ver­steht sich als Forum für neue Tech­no­lo­gien rund um die Photonik.

Aufgrund der aktuellen Lage findet das Jenaer Optikkolloqium als Onlineveranstaltung statt.

VORTRAG
[in Englischer sprache]

Harnessing multimode propagation for deep-tissue imaging

Prof. Dr. Tomáš Čiž­már » Leib­niz-IPHT Jena

Thema › The tur­bid nature of refrac­tive index dis­tri­bu­tion wit­hin living tis­sues intro­du­ces severe aberra­ti­ons to light pro­pa­ga­tion ther­eby severely com­pro­mi­sing image recon­struc­tion using cur­r­ently avail­able non-inva­sive tech­ni­ques. Nume­rous approa­ches of endo­scopy, based mainly on fibre bund­les or GRIN-len­ses, allow ima­ging wit­hin exten­ded depths of tur­bid tis­sues, howe­ver their foot­print cau­ses pro­found mecha­ni­cal damage to all over­ly­ing regi­ons and their ima­ging per­for­mance is limited.

Pro­gress in the domain of com­plex pho­to­nics enab­led a new genera­tion of mini­mally inva­sive, high-reso­lu­tion endo­scopes by sub­sti­tu­tion of the Fou­rier-based image relays with a holo­gra­phic con­trol of light pro­pa­ga­ting through appar­ently ran­do­mi­zing mul­ti­mode opti­cal wave­gui­des. This form of endo-micro­scopy became recently a very attrac­tive way to pro­vide mini­mally inva­sive insight into hard-to-access loca­ti­ons wit­hin living objects.

Prof. Čiž­már will review our fun­da­men­tal and tech­no­lo­gi­cal pro­gres­sion in this domain and intro­duce several app­li­ca­ti­ons of this con­cept in bio-medi­cally rele­vant environments.

 

Zum Refe­ren­ten › Tomáš Čiž­már ist Lei­ter der Abtei­lung Faser­for­schung und ‑tech­no­lo­gie des Leib­niz-Insti­tuts für Pho­to­ni­sche Tech­no­lo­gien in Jena und lei­tet die Gruppe “Kom­plexe Pho­to­nik” am Insti­tut für wis­sen­schaft­li­che Instru­mente in Brünn. Obwohl sein wis­sen­schaft­li­cher Hin­ter­grund die Phy­sik ist, war er wäh­rend sei­ner gesam­ten wis­sen­schaft­li­chen Lauf­bahn an einer Viel­zahl von inter­dis­zi­pli­nä­ren Pro­jek­ten im Bereich der bio­me­di­zi­ni­schen Pho­to­nik betei­ligt, die haupt­säch­lich mit opti­scher Mani­pu­la­tion, digi­ta­ler Holo­gra­phie, Mikro­sko­pie und Zell­bio­lo­gie zu tun hat­ten. Seine jüngs­ten For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten kon­zen­trie­ren sich auf die Pho­to­nik in zufäl­li­gen Umge­bun­gen und stark getrüb­ten Medien wie bio­lo­gi­schem Gewebe oder Multimode-Wellenleitern.

 

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Das JENAer Optik­kol­lo­quium wird unter­stützt von: Carl Zeiss AG, Ernst-Abbe-Hoch­schule Jena, Fraun­ho­fer-Insti­tut für Ange­wandte Optik und Fein­me­cha­nik, Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, JENOPTIK AG, Leib­niz-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Tech­no­lo­gien e.V. Ver­an­stal­ter ist Opto­Net e.V.

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TEILNAHME & BUCHUNGSKONDITIONEN

  • Die Ver­an­stal­tung ist offen für alle Inter­es­sier­ten und kann ab sofort gebucht werden.
  • Die Teil­nahme ist kostenfrei.
  • Die Ver­an­stal­tung fin­det online statt. Alle Teil­neh­men­den erhal­ten am Ver­an­stal­tungs­tag um 15 Uhr eine Nach­richt mit den Zugangs­da­ten und Einwahlhinweisen.
  • Wir bit­ten um Anmeldung

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HISTORIE

Das JENAer Optik­kol­lo­quium geht auf eine Ver­an­stal­tungs­reihe der Jenaer Zeiss Werke zurück, die 1971 zunächst zur Wei­ter­bil­dung der Mit­ar­bei­ter ins Leben geru­fen wurde. Durch die Gewin­nung hoch­ka­rä­ti­ger Refe­ren­ten ent­wi­ckelte es sich schnell zu einem wich­ti­gen Dis­kus­si­ons­fo­rum der füh­ren­den Optik­ex­per­ten des Landes.

Nach 1989 wurde das Kol­lo­quium in Zusam­men­ar­beit mit dem Insti­tut für Ange­wandte Optik der Uni­ver­si­tät Jena, ver­tre­ten durch Prof. Kowar­schik, wei­ter­ge­führt und gewann durch die Betei­li­gung füh­ren­der Wis­sen­schaft­ler und Unter­neh­men und die Koope­ra­tion u.a. mit dem Fraun­ho­fer IOF und dem Leib­niz IPHT wei­ter an Bedeutung.

 

 

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